FAQ

Fragen und Antworten zu den Grundlagen des Warenterminkontrakthandels

Welche finanziellen Erfordernisse sind mit einer Positionseröffnung verbunden?

Werden Kontrakte gehandelt und entsprechend Futurespositionen eröffnet, sind von Käufer und Verkäufer Entgelte zu entrichten sowie Sicherheiten zu hinterlegen. Eine Zahlung des vollen Warenwertes vom Verkäufer an den Käufer erfolgt nur in den seltenen Fällen des tatsächlichen Warenaustausches (Erfüllung durch Lieferung). Mit dem Entgelt werden die am Handel beteiligten Institutionen/Unternehmen (Broker, Börse, Abrechnungsstelle der Börse, genutztes Finanzdienstleistungsinstitut) für ihre Dienstleistungen abgegolten. Die Höhe der Sicherheitsleistung (auch Ersteinschuss, Einschuss, Origin oder Initial Margin genannt) hängt vom gehandelten Kontrakt, dem aktuellen Preisniveau und den aktuellen und/oder historischen Preisschwankungen ab. Sie beträgt in der Regel nur einen Bruchteil des Kontraktwertes und soll den Wertverlust abdecken, der pro Kontrakt innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erlitten werden kann. Ein Wertverlust tritt ein, wenn sich der Kontraktpreis zum Nachteil des Positionsinhabers ändert (entweder Preisanstieg nach Verkauf oder sinkender Preis nach Kauf). Die beschriebenen Ersteinschüsse sind ein wesentlicher Bestandteil eines Sicherheitensystemes, das an Börsen die Erfüllung der Geschäfte garantiert.

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