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Wintergetreide in Russland: Einschätzungen des USDA

Aktuelles

08.03.2018 13:19
Wintergetreide in Russland: Einschätzungen des USDA

Das US-Agrarministerium veröffentlichte am 28. Februar 2018 den Commodity Intelligence Report, der die aktuelle Einschätzung zum Wintergetreide-Anbau in Russland zusammenfasst.

 

Anbaufläche 2018/19:

 

  • Wintergetreide (Weizen, Roggen, Gerste, Triticale) 16,68 Mio. ha (Vorjahr 16,94 Mio. ha)
  • Anbau in ertragreichen Gebieten steigt (+3,2% im Süden), in ertragsärmeren Regionen (Volga) fällt er um 5,9%

Anbaubedingungen:

 

  • Im allgemeinen verlief die Aussaat unter guten Wetterbedingungen
  • Einem langsamen Start in der Volga-Region folgte ein gutes Aussaattempo in den übrigen Gebieten
  • Bodenfeuchtigkeit war im Süden zunächst gering, doch Niederschläge ab Mitte Oktober verbesserten die Wachstumsbedingungen
  • Laut russischem Agrarministerium befindet sich das Wintergetreide auf 95% der Fläche in einem guten/befriedigendem Zustand (Stand: 30.01.2018)
  • In weiten Teilen der Anbaugebiete liegen die Pflanzen unter schützender Schneedecke.

Rückblick 2017:

 

  • Winterweizen-Erträge auf Rekord-Niveau, aber auch gute Erträge bei Gerste, Mais, Sonnenblumen
  • Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich der Getreideanbau in Russland aufgrund von Fortschritten in der Agrartechnik stetig verbessert (weniger, aber effizientere Maschinen)
  • Import-Hybrid-Saaten für Mais und Sonnenblumen
  • Vermehrter und präziserer Einsatz von Mineraldünger
  • Ertragssteigerungen waren in den vergangenen zwei Jahren insbesondere durch hervorragendes Wetter möglich
  • Ernteschätzung 2017/18: 134,9 Mio. t Getreide (Größte Ernte seit 40 Jahren), davon 85 Mio. t Weizen, 20,2 Mio. t Gerste, 13,7 Mio. t Mais
  • Weizen-Exportschätzung 2017/18: 36 Mio. t, aufgrund guter Ernte und reger Nachfrage am Weltmarkt

Ausblick 2018:

 

  • Erste Schätzungen für die kommende Produktion wird am 10. Mai 2018 vom USDA veröffentlicht
  • Ernteprognosen 2018/19: 128,2 Mio. t Getreide, davon 76,7 Mio. t Weizen
  • Russische Erzeuger in schwieriger finanzieller Situation aufgrund des geringen Preisniveaus (hohes Angebot drückt Preise). Das könnte den Einsatz von chemischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln einschränken und die Aussaat von Sommergetreide senken

 

Quellen: USDA, Commodity Intelligence Report; FAS Moscow, World-Grain.com

 

 

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