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Börsentelegramm KW 51 - Weizen: Schwächer nach positivem Wochenstart

Börsentelegramm

06.02.2019 10:59

Börsentelegramm vom 20. Dezember 2018

 

Weizen: Schwächer nach positivem Wochenstart

Zur Wochenmitte tendierten die Weizenkurse an den Börsen wieder schwächer. Matif-Weizen schloss bei 205,25 €/t und an der US-Börse fiel der Frontmonat auf 5,23 US-$/bu (168,48 €/t). Gewinnmitnahmen nach dem freundlichen Wochenstart sowie die weiterhin rege Nachfrage nach russischer Ware am Weltmarkt setzten die Kurse unter Druck. Sollte am Freitag der russische Agrarminister  Exporteinschränkungen beschließen, steigen die Chancen für Kursgewinne.

 

Mais: Hohe Ethanolbestände belasten

Januar-Mais hielt sich an der Börse in Paris relativ stabil bei 176,75 €/t. In Chicago fiel der März-Kontrakt auf 3,82 US-$/bu (131,87 €/t). Die Unsicherheit über die Kaufbereitschaft Chinas im kommenden Jahr, aber auch die gestiegenen US-Ethanolvorräte, die mit 23,87 Mio. barrels den höchsten Stand seit Mitte Oktober erreichten, führten zu drückenden Impulsen. Falls die wöchentlichen US-Exportzahlen die Erwartungen der Marktteilnehmer verfehlen, könnten die Kurse weitere Verluste erleiden.

 

Ölsaaten: Schwache Stimmung

Sowohl der Raps an der Matif als auch die Sojabohnen an der CBoT notierten am vergangenen Handelstag mit 366,75 €/t bzw. 9 US-$/bu (289,93 €/t) deutlich schwächer. Die US-Exporte fielen bisher nicht so hoch aus, wie im Vorfeld erwartet worden war. Das sorgte für schwache Impulse. Zudem kam es im Rahmen der WTO-Gespräche in Genf erneut zu Diskussionen zwischen den USA und China. Ein mögliches Scheitern der Annäherung könnte weiteren Druck auf die Kurse aufbauen.

 

Kartoffeln: Wieder aufwärts

Ein weiteres Mal konnte sich der Hauptkontrakt April 19 am Mittwoch an der Börse in Leipzig nach oben hangeln und schloss bei 30,80 €/dt. Die festen Kassamarktnotierungen in den Hauptanbauländern, Belgien, Frankreich, Niederlande und Deutschland, unterstützen das aktuelle Kursniveau. Sollte zudem noch der Exportmotor anspringen, wäre der Weg nach oben weiter möglich.

 

Milch: Interventionsbestände schrumpfen

Magermilchpulver konnte sich an der EEX leicht auf 1.764 €/t hocharbeiten. Butter gab dagegen auf 4.347 €/t nach. Das Pulver profitierte in den vergangenen Tagen vom schwächeren Euro und wird weiterhin am Weltmarkt nachgefragt. Zudem konnten die Interventionsbestände bereits deutlich abgebaut werden. In Deutschland wurden die Läger mittlerweile vollständig geräumt. Das hält das Kursniveau noch stabil, doch das saisonal bedingt steigende Milchaufkommen könnte den Weg nach oben abbremsen. 

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Umrechnungskurs: 1 € = 1,1405 USD                
1 US bushel corn = 25,4012 kg            
1 US bushel wheat = 27,2155 kg                          
1 US bushel soybean = 27, 2155 kg          
1 US cwt = 45,36 kg (Lebendgewicht, Anm.)               
1 acre = 0,4047 ha

 

 

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