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Börsentelegramm KW 51 - Weizen: Wieder schwächer

Börsentelegramm

06.02.2019 10:58

Börsentelegramm vom 17. Dezember 2018

 

Weizen: Wieder schwächer

Schneller als erwartet ruderten die Weizenkurse aufgrund von Gewinnmitnahmen nach ihrem Aufschwung wieder zurück. Matif-Weizen landete bei 206,75 €/t und an der US-Börse schloss der neue Frontmonat bei 5,30 US-$/bu (172,55 €/t). Dennoch hielt die Hoffnung auf aufkeimende Nachfrage nach US-Ware die Verluste in Grenzen. Am 21.12. findet ein Treffen der russischen Regierung mit Exporteuren statt. Sollten dort Exportbeschränkungen beschlossen werden, könnte sich das Kursniveau weiter nach oben bewegen.

 

Mais: Hoffnung auf Nachfrage Chinas

Während der Januar-Mais an der Börse in Paris mit 175,50 $/bu schwächer schloss, ging es an der CBoT wieder aufwärts und der März-Kontrakt hangelte sich auf 3,85 US-$/bu (134,32 €/t). Der Waffenstillstand in der Handelskrise zwischen den USA und China könnte zum Jahresanfang die US-Exporte deutlich erhöhen. Das würde an der Börse für Unterstützung sorgen.

 

Ölsaaten: US-Exporte Richtung China verfehlen Erwartung

Der Rapskontrakt an der Matif hält sich unverändert bei 369,50 €/t und die Sojabohnen rutschten in Chicago wieder auf 9,01 US-$/bu (293,33 €/t) zurück. China kaufte in der vergangenen Wochen über 1 Mio. t US-Bohnen. Dennoch blieb diese Menge unter den Erwartungen der Marktteilnehmer. Darüber hinaus steht Brasiliens Ernte in den Startlöchern. Das erhöhte den Druck auf die Kurse.

 

Kartoffeln: Belgische Notierung erhöht

Der Haupttermin April 19 hangelte sich an der EEX am Freitag weiter nach oben und schloss bei 30,80 €/dt. Unterstützend wirkten die aktuellen Notierungen in Belgien. Diese wurden aufgrund der regen Nachfrage der Verarbeiter nach qualitativ guter Ware für die späteren Termine erhöht. Auch in weiteren wichtigen Anbauländern wie Frankreich und den Niederlanden wird die Marktstimmung als "fest" beurteilt. Damit steigen die Chancen für weitere Kursgewinne.

 

Milch: Nachfrage nach Magermilchpulver stützt

An der EEX erreichte Magermilchpulver für Dezember mit 1.763 €/t sein Kontrakt-Hoch. Butter hielt sich stabil auf dem erreichten Niveau von 4.350 €/t. Die Nachfrage nach Magermilchpulver am Binnen- und Exportmarkt ist rege und die Interventionsbestände werden zügig abgebaut. Damit kann sich das Preisniveau weiter stabilisieren und macht den Erzeugern Hoffnung, dass sich die gute Stimmung auch in den Milchauszahlungspreisen niederschlagen wird.

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Umrechnungskurs: 1 € = 1,1285 USD                
1 US bushel corn = 25,4012 kg            
1 US bushel wheat = 27,2155 kg                          
1 US bushel soybean = 27, 2155 kg          
1 US cwt = 45,36 kg (Lebendgewicht, Anm.)               
1 acre = 0,4047 ha

 

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