FAQ

Fragen und Antworten zu den Grundlagen des Warenterminkontrakthandels

Was bedeutet Glattstellung?

Durch die Normierung der Kontrakte können bei entsprechender Auftragslage jederzeit Kauf- oder Verkaufspositionen eröffnet werden. Gleichzeitig ermöglicht die Standardisierung aber auch den umgekehrten Vorgang, das Schließen von Positionen. Da Vertragsabschluss und Erfüllung beim Warenterminhandel - anders als beim Spothandel am Kassamarkt (z. B. der Getreideanlieferung in der Ernte) - zeitlich auseinanderfallen und Vertragspartner immer die Abrechnungsstelle der Börse ist, kann man sich den eingegangenen Verpflichtungen durch ein Gegengeschäft wieder entledigen. Erfahrungsgemäß machen die meisten Marktteilnehmer von diesem, Glattstellung genannten, Vorgang Gebrauch. Dazu muss ein Verkäufer (Käufer) vor Ablauf des letzten Handelstages Kontrakte entsprechend der Anzahl seiner geöffneten Positionen kaufen (verkaufen) und löst somit seine Börsenpositionen auf.

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