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Kartoffeln: Rotterdam Notierung zieht an

Info-Dienst - Kartoffeln vom 08.02.2016 14:36 Uhr von Martin Förster

Zum Wochenbeginn zieht die maßgebliche Kassamarktnotierung in Rotterdam heute abermals an. Für frittengeeignete Ware mit Bestimmungsort NL/B/D wurden 12,0€ bis 15,50€ genannt. Zur letzten Woche ein Plus von 0,75€. Immerhin! Gleiches ist in dieser Woche auch von anderen niederländischen Regionalbörsen zu erwarten. Man darf nun schauen. Vielfach gibt es Argumente für nachhaltig steigende Preise. Die Nachfrage und der Bedarf der Industrie ist groß und deren Produktion steigt weiter an. Gerade in Belgien kommen noch Kapazitäten hinzu. Auch buhlen mehr und mehr Exportfirmen um gute Lagerware und die Lagerhalter selbst, die in der laufenden Kampagne vielfach nichts ausgespart haben, alle Verwertungsrichtungen bedient haben und mangelhafte Partien zumeist geräumt sind. Das bestätigt auch heute die NEPG. D, Demnach sollen die Bestände jetzt in der EU5 niedriger sein als noch vor Wochen vermutet. Die NEPG sieht weiter stetigen Bedarf für freier Ware, sowohl für die Industrie als auch den Export. Sie unterstreicht damit den aktuellen Trend mit insgesamt eher anziehende Preise. Der Terminmarkt bestätigt das Niveau, wenn auch der Abstand zum Tagespreis mit 4,50€ beachtlich ist und natürlich bis Ende April aufeholt werden muss. Heutiger Schlusskurs 17,10€ mit lediglich 27 Umsätzen. Die neue Ernte April 2017 wurde heute deutlich besser angenommen und gehandelt. Mit guten 15,40 € als Schlusskurs und immerhin 60 Umsätzen. Auch Sicht der Erzeuger darf man bereits verschiedene Strategien überlegen. Dieser Kurs bietet deutlich mehr als zur Zeit angebotene Verträge und wäre zumindest in Teilbereichen eine Alternative. Aber kalkulieren Sie selbst.

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Info-Dienst - Kartoffeln

Was tut sich am Markt für freie Industriekartoffeln? Wie entwickeln sich maßgebliche Notierungen europäischen Kassamärkten? Aktuelle Nachfrage- und Angebots-entwicklung inkl. klaren Tendenzangaben?

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    Die Kassamarktnotierungen unterschiedlicher Verbände und Organisationen sind entscheidend für die Preisbildung sowohl am Terminmarkt als auch bei physischen Kartoffeln. Für die maßgeblichen Anbauländer der EU mit Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich gibt es jeweilige Notierungen, die während der Saison wöchentlich aktualisiert werden. Anhand der Grafik sind die preislichen Differenzen zwischen den verschiedenen Preisen sowie mögliche Tendenzen zu erkennen. Umfangreiche historische Werte stehen, geordnet nach Saison, zur Verfügung.

    Quelle: belgapom.be, potatonl.com, rnm.franceagrimer.fr, reka-rheinland.de

Erntemengen Europa (Kartoffeln)

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    Eurostat ermittelt die jährlichen Produktionszahlen europäischer Länder. Die Grafik stellt einen Auszug der wichtigsten Anbauländer Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich sowie den europäischen Gesamtwert (EU27 sowie EU28) dar. Ergänzt werden diese Daten durch die Werte aus dem Vereinigten Königreich (bis zum Brexit) sowie Polen mit einer ebenfalls großen Menge. Mit der Abbildung ist sowohl eine Vergleichbarkeit als auch die Entwicklung der letzten Jahre zu erkennen. Die Daten werden unregelmäßig aktualisiert. Umfangreiche historische Werte stehen zur Verfügung.

    Quelle: Eurostat

Anbauflächen Europa (Kartoffeln)

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    Eurostat ermittelt die jährlichen Anbauflächen europäischer Länder. Die Grafik stellt einen Auszug der wichtigsten Anbauländer Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich sowie den europäischen Gesamtwert (EU27 sowie EU28) dar. Ergänzt werden diese Daten durch die Werte aus dem Vereinigten Königreich (bis zum Brexit) sowie Polen mit einer ebenfalls großen Fläche. Mit der Abbildung ist sowohl eine Vergleichbarkeit als auch die Entwicklung der letzten Jahre zu erkennen. Die Daten werden unregelmäßig aktualisiert. Umfangreiche historische Werte stehen zur Verfügung.

    Quelle: Eurostat

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